Allgemeine Fragen

Ja, add-e ist als Hilfsantrieb entsprechend den geltenden Pedelec-Regelungen konzipiert. Dadurch schaltet sich der Motor automatisch aus, sobald die Tretbewegung ausgesetzt wird. Da aber nicht vorgegeben ist wie stark getreten werden muss, ist es möglich den e-Motor den Großteil der Arbeit machen zu lassen und selbst ganz entspannt nur optisch die Kurbeln zu bewegen.
Ja, die Beschichtung der Reibrolle ist in vielen Test hinsichtlich maximaler Kraftübertragung optimiert worden. Selbst bei Platzregen und klitschnassen Straßen hilft dir add-e schneller an dein Ziel zu kommen.
Diese Frage ist stark vom verwendeten Reifen selbst und dem Fahrstil abhängig. Grundsätzlich empfehlen wir qualitativ hochwertige Reifen zu verwenden. Bei korrekter Einstellung und 250 Watt Antriebsleistung wirst du keinen erhöhten Verschleiß messen können.
Nein, regeneratives Bremsen ist bauartbedingt nicht möglich.
Das add-e Montagekit beinhaltet unter anderem einen Tretkurbelsensor. Dieser ermittelt berührungslos ob sich die Kurbeln gerade drehen oder nicht.
Ja, add-e ist in Anlehnung an die Pedelec-Verordnung EN 15194 gebaut. Es gelten jedoch unterschiedliche Regelungen für verschiedene Länder und deren Straßenverkehrs-Zulassungs- Ordnung. add-e ist serienmäßig mit einem “Pedal-Assist-Sensor” ausgestattet und wird nach Kundenwunsch an verschiedene Ländervorgaben (in Bezug auf Leistung und Endgeschwindigkeit) angepasst.
Nein, ein Pedelec wird diesbezüglich wie ein Fahrrad behandelt. Es gelten jedoch unterschiedliche Regelungen in verschiedenen Ländern. Wir empfehlen aber generell das Tragen eines Fahrradhelms.
  • add-e faq

Fragen zur Montage

Nein, add-e verfügt über eine ausgeklügelte Mechanik, welche es ermöglicht die Reibrolle vollständig vom Antriebsstrang zu entkoppeln. Dadurch kann das Fahrrad trotz vollständig montiertem add-e genauso gefahren werden wie ganz ohne e-Antrieb.
In speziellen Fällen ist der Abstand vom Tretlager (und/oder Ständeraufnahme) zu weit vom Hinterrad entfernt. Dies ist insbesondere bei Liegerädern und Chopperbikes problematisch.

Ändert sich der Abstand vom Hinterrad zur Montageplatte des add-e, wie es bei Hinterradfederung meistens der Fall ist, kann es ebenfalls zu Problemen kommen. Im Zweifelsfall wende dich bitte an unser Serviceteam.

Ja, das Funktionsprinzip erlaubt grundsätzliche die Verwendung auf jedem Fahrrad. ABER nicht immer kann die serienmäßige Montageplatte dazu verwendet werden. Bei speziellen Rahmenformen (siehe “Wann kann ich add-e nicht verwenden?”) können wir derzeit nur Einzellösungen anbieten. Bitte kontaktiere im Zweifelsfall immer erst unser Serviceteam.
Nein, add-e ist als Nachrüstsystem gedacht, welches vom Kunden selbst montiert werden kann.
Nach der Erstmontage kann die DriveUnit jederzeit von der Montageplatte abgenommen werden. Dies dauert nur wenige Sekunden.
Durch das Funktionsprinzip der Reibrolle eignen sich “glatte” Reifen am besten. Diese sogenannte Slicks weisen keine Stollen auf, sind laufruhig und daher ideal für Stadt und leichtes Gelände. Für alle die mehr Offroad unterwegs sind und daher ein gröberes Profil brauchen, empfehlen wir Reifen wie den Schwalbe Hurricane, mit durchgehendem Mittelsteg zu verwenden. Breitere Reifen sorgen dabei zusätzlich für mehr Federungskomfort und bessere Kraftübertragung zwischen Reifen und Reibrolle.
Ja, durch den modularen Systemaufbau ist das ohne Einschränkungen möglich. Das günstige Montagekit kann seperat bestellt werden und ermöglicht die Verwendung der Antriebseinheit auf beliebig vielen unterschiedlichen Fahrrädern.

Fragen zum Akku

Die tatsächlich Reichweite hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere die Eigenleistung des Menschen ist hierbei ein maßgeblicher Einflussfaktor. In der Praxis werden selten mehr als 50 km mit einer Akku-Ladung erreicht. Bei hoher Unterstützungsstufe und steilem Gelände reduziert sich die Reichweite erheblich. Da add-e aber im Entkoppelten (Aus-Zustand) keinerlei Reibung und nur ein minimales Mehrgewicht verursacht können auch Ganztagestouren mit nur einer Akku-Ladung gefahren werden. Add-e wird in diesem Fall immer nur für kurze Zeit eingesetzt um beispielsweise eine anstrengende Steigung zu überwinden. Daher ist die Frage der Reichweite nur schwer zu beantworten und lässt sich nicht mit den Angaben herkömmlicher e-Bike-Antrieben vergleichen.
Eine Vollladung dauert ca. 1 Stunde. Man spricht von Vollladung bereits beim Überschreiten von mehr als 95% der möglichen Kapazität. Es kann vorkommen das für die verbleibenden 2 – 5% bis zum Ladeschlussvorgang nochmals 1 Stunde benötigt wird. Das ist ganz normal und dient der Akkupflege.
Eine Vollladung kostet etwa 3 Cent.
(Der Trinkflaschen-Akku im add-e kann etwa 130 Wattstunden an Energie speichern. Die Kosten für 1.000 Wattstunden betragen ca. 20 Cent)
Ja, zusätzliche Trinkflaschen-Akkus können jederzeit dazu gekauft werden. Für extreme Langstrecken kann auf Anfrage auch ein Zusatzakku (z.B. als Gepäckträgervariante) mit bis zu fünffacher Kapazität bestellt werden.
Der Zellenhersteller garantiert 500 vollständige Ladezyklen. Da der Akku aber selten vollständig entladen und geladen wird erhöht sich dieser Wert signifikant. In der Praxis wirst du selbst bei täglichem Einsatz erst nach 2-3 Jahren Einbuße in der maximalen Reichweite (ca. 80%) haben.
Wird der Akku längere Zeit nicht benutzt, z.B. über den Winter, dann solltest du ihn min. bis zur Hälfte aufladen und kühl lagern. Die Selbstentladung ist im Vergleich zu herkömmlichen Akkus nur sehr gering, dennoch sollte man spätestens alle drei Monate den Ladestand kontrollieren und bei Bedarf nachladen.