FAQ

Du hast noch Fragen zum add-e?

Hier findest Du die wichtigsten Antworten auf Deine Fragen.

Allgemeine Fragen

Ja, add-e ist als Hilfsantrieb entsprechend den geltenden Pedelec-Regelungen konzipiert. Dadurch schaltet sich der Motor automatisch aus, sobald die Tretbewegung ausgesetzt wird. Da aber nicht vorgegeben ist wie stark getreten werden muss, ist es möglich den e-Motor den Großteil der Arbeit machen zu lassen und selbst ganz entspannt nur optisch die Kurbeln zu bewegen.

Ja, die Beschichtung der Reibrolle ist in vielen Tests hinsichtlich maximaler Kraftübertragung optimiert worden. Selbst bei Platzregen und klitschnassen Straßen hilft dir add-e schneller an Dein Ziel zu kommen.

Diese Frage ist stark vom verwendeten Reifen selbst und dem Fahrstil abhängig. Grundsätzlich empfehlen wir qualitativ hochwertige Reifen zu verwenden. Bei korrekter Einstellung und 250 Watt Antriebsleistung wirst du keinen erhöhten Verschleiß messen können. Bei bis zu 600 Watt Motorleistung hält der Reifen natürlich nicht mehr ganz so lang. Bei einem 28″ Reifen (Treckingrad) wechseln unsere Langzeittester zwischen drei bis 5000 km den Reifen.

Am besten eignen sich Reifen mit einem durchgehenden Mittelsteg wie z.B. Schwalbe Hurricane oder Marathon. 
Auch Stollenreifen sind geeignet wenn ein durchgehender Mittelsteg vorhanden ist, dies wirkt sich jedoch auf die Geräuschentwicklung aus.

Nein, regeneratives Bremsen ist bauartbedingt nicht möglich.

Das add-e Montagekit beinhaltet unter anderem einen Tretkurbelsensor. Dieser ermittelt berührungslos ob sich die Kurbeln gerade drehen oder nicht.

Ja, add-e ist in Anlehnung an die Pedelec-Verordnung EN 15194 gebaut. Es gelten jedoch unterschiedliche Regelungen für verschiedene Länder und deren Straßenverkehrs-Zulassungs- Ordnung. add-e ist serienmäßig mit einem „Pedal-Assist-Sensor“ ausgestattet und wird nach Kundenwunsch an verschiedene Ländervorgaben (in Bezug auf Leistung und Endgeschwindigkeit) angepasst. Auch die Sport Variante kann vom Kunden auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h begrenzt werden.

Nein, ein Pedelec wird diesbezüglich wie ein Fahrrad behandelt. Es gelten jedoch unterschiedliche Regelungen in verschiedenen Ländern. Wir empfehlen aber generell das Tragen eines Fahrradhelms.

Fragen zur Montage

Hier finden Sie unser Montagevideo

Nein, add-e verfügt über eine ausgeklügelte Mechanik, welche es ermöglicht die Reibrolle vollständig vom Antriebsstrang zu entkoppeln. Dadurch kann das Fahrrad trotz vollständig montiertem add-e genauso gefahren werden wie ganz ohne e-Antrieb.

In speziellen Fällen ist der Abstand vom Tretlager (und/oder Ständeraufnahme) zu weit vom Hinterrad entfernt. Dies ist insbesonders bei Liegerädern und Chopperbikes problematisch. 
Ebenso stellen eingepresste Tretlager (Pressfit) und Full Suspension Bikes (Fullies) ein Problem dar. In diesem Fällen ist die Montage nur mit deutlich höherem Aufwand möglich. Das original mitgelieferte Montagematerial kann dann nur bedingt verwendet werden. Im Bedarfsfall wende dich an unseren Support.

Ändert sich der Abstand vom Hinterrad zur Montageplatte des add-e, wie es bei Hinterradfederung meistens der Fall ist, kann es ebenfalls zu Problemen kommen. Im Zweifelsfall wende dich bitte an unser Serviceteam.

Ja, das Funktionsprinzip erlaubt grundsätzliche die Verwendung auf jedem Fahrrad. ABER nicht immer kann die serienmäßige Montageplatte dazu verwendet werden. Bei speziellen Rahmenformen (siehe „Wann kann ich add-e nicht verwenden?“) können wir derzeit nur Einzellösungen anbieten. Bitte kontaktiere im Zweifelsfall immer erst unser Serviceteam.

Nein, add-e ist als Nachrüstsystem gedacht, welches vom Kunden selbst montiert werden kann.

Nach der Erstmontage kann die DriveUnit jederzeit von der Montageplatte abgenommen werden. Dies dauert nur wenige Sekunden.

Durch das Funktionsprinzip der Reibrolle eignen sich „glatte“ Reifen am besten. Diese sogenannte Slicks weisen keine Stollen auf, sind laufruhig und daher ideal für Stadt und leichtes Gelände. Für alle die mehr Offroad unterwegs sind und daher ein gröberes Profil brauchen, empfehlen wir Reifen wie den Schwalbe Hurricane, mit durchgehendem Mittelsteg zu verwenden. Breitere Reifen sorgen dabei zusätzlich für mehr Federungskomfort und bessere Kraftübertragung zwischen Reifen und Reibrolle.

Ja, durch den modularen Systemaufbau ist das ohne Einschränkungen möglich. Das günstige Montagekit kann seperat bestellt werden und ermöglicht die Verwendung der Antriebseinheit auf beliebig vielen unterschiedlichen Fahrrädern.

Fragen zum Akku

Die tatsächlich Reichweite hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere die Eigenleistung des Menschen ist hierbei ein maßgeblicher Einflussfaktor. In der Praxis werden selten mehr als 50 km mit einer Akku-Ladung erreicht. Bei hoher Unterstützungsstufe und steilem Gelände reduziert sich die Reichweite erheblich. Da add-e aber im Entkoppelten (Aus-Zustand) keinerlei Reibung und nur ein minimales Mehrgewicht verursacht können auch Ganztagestouren mit nur einer Akku-Ladung gefahren werden. Add-e wird in diesem Fall immer nur für kurze Zeit eingesetzt um beispielsweise eine anstrengende Steigung zu überwinden. Daher ist die Frage der Reichweite nur schwer zu beantworten und lässt sich nicht mit den Angaben herkömmlicher e-Bike-Antrieben vergleichen.

Eine Vollladung  mit dem original “Reiseladegerät” dauert bis zu 3 Stunden. Man spricht von Vollladung bereits beim Überschreiten von mehr als 95% der möglichen Kapazität. Es kann vorkommen, dass für die verbleibenden 2 – 5% bis zum Ladeschlussvorgang nochmals 1 Stunde benötigt wird. Das ist ganz normal und dient der Akkupflege. Grundsätzlich sind die Zellen auch hochstromfähig wodurch mit einem leistungsstarken Ladegerät auch eine Vollladung in einer Stunde möglich ist. Derzeit bieten wir die Schnellladegeräte jedoch nur auf Sonderwunsch an und führen diese nicht im Onlineshop.

Eine Vollladung kostet etwa 4 Cent.
(Der Trinkflaschen-Akku im add-e kann etwa 200 Wattstunden an Energie speichern. Die Kosten für 1.000 Wattstunden betragen ca. 20 Cent)

Ja, zusätzliche Trinkflaschen-Akkus können jederzeit erworben werden. Für extreme Langstrecken kann auf Anfrage auch ein Zusatzakku (z.B. als Gepäckträgervariante) mit bis zu fünffacher Kapazität bestellt werden.

Der Zellenhersteller garantiert 500 vollständige Ladezyklen. Da der Akku aber selten vollständig entladen und geladen wird erhöht sich dieser Wert signifikant. In der Praxis wirst du selbst bei täglichem Einsatz erst nach 2-3 Jahren Einbußen in der maximalen Reichweite (ca. 80%) haben.

Wird der Akku längere Zeit nicht benutzt, z.B. über den Winter, dann solltest Du ihn mind. bis zur Hälfte aufladen und kühl lagern. Die Selbstentladung ist im Vergleich zu herkömmlichen Akkus nur sehr gering, dennoch sollte man spätestens alle drei Monate den Ladestand kontrollieren und bei Bedarf nachladen.

Fragen zur Bestellung

add-e kannst du sowohl bei uns im Online-Shop oder auch bei einem unser vielen Partner erwerben.